Ratgeber Innentüren: Diese Fakten solltet ihr kennen

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Ratgeber Innentüren: Diese Fakten solltet ihr kennen

Simone Orlik Simone Orlik
Puertas de estilo minimalista de Scrigno S.p.A. Unipersonale Minimalista
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Jeden Tag nehmen wir Türen der verschiedensten Arten in die Hand. Wir öffnen und schließen sie wie selbstverständlich und wissen vermutlich sehr genau, welches Innentüren-Design uns besonders gut gefällt oder auch nicht. Aber welche Beschaffenheit haben Innentüren eigentlich und unterscheidet sich der innere Aufbau von Türen maßgeblich voneinander, je nachdem, was wir kaufen? Wir bieten eine Übersicht über die Fakten, die ihr zu Türen kennen solltet.

Die Innentür

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ESTER SANCHEZ LASTRA

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ESTER SANCHEZ LASTRA

Innentüren verbinden oder trennen Räume in Häusern und Wohnungen voneinander. Weil sie in aller Regel zwei Zimmer voneinander separieren, nennen wir sie Zimmertür. In erster Linie hatten und haben auch heute noch die Innentüren einen funktionalen Zweck. Mit ihnen lässt sich nicht nur ein gewisser Rückzugsort schaffen. Sie sorgen beispielsweise auch dafür, dass Geräusche vom Nachbarraum ausgeschaltet werden oder Wärme in einem Zimmer bleibt. Das spielt vor allem bei noch nicht gedämmten Gebäuden eine wichtige Rolle.

Je nachdem, wie sich die Funktion einer Tür definiert, fällt die Gestaltung aus. So sorgen Schiebetüren beispielsweise für besonders fließende Raumverbindungen. Sie verstecken sich im geöffneten Zustand komplett in oder an einer Wand und schränken die Optik gerade in großen zeitgenössischen Wohnräumen nicht ein. Schlafzimmer oder Bäder dagegen brauchen oft mehr Privatsphäre und somit sind die Innentüren hier meistens klassische Zimmertüren zum fest Verschließen und Abschließen. Türen mit Glasscheiben sind letztlich dazu da, um dunkleren Räumen die Möglichkeit zu geben, vom Tageslicht zu profitieren. 

Zimmertür-Typen

Bevor wir uns genauer mit dem Innenleben der Türen beschäftigen, schauen wir uns an, welche Typen es eigentlich gibt. Und da unterscheiden sich maßgeblich zwei Türsysteme voneinander.

Die Anschlagtür

Sie ist wohl die bekannteste aller Zimmertüren und in jedem Wohnhaus zu finden. Die Anschlagtür besteht aus einem Rahmen, der sogenannten Zarge, die in der Wand verankert ist, und einem Türblatt. Das ist mit meistens zwei Scharnieren im oberen und unteren Teil der Türe an einer Seite des Rahmens befestigt. Die Tür schwingt nun durch die Drehung in den Scharnieren nach links oder rechts auf. Türbänder sorgen zusätzlich dafür, dass die Türe im richtigen Winkel öffnet.

Die Schiebetür

Schiebetüren werden in zeitgenössischen Gebäuden immer beliebter. Grund dafür ist ihre meistens minimalistische Form. Die Tür bewegt sich je nach Konstruktion über eine oben oder unten befestigte Schiene zur Seite und lässt sich so öffnen oder schließen. Günstige Schiebetüren werden nur an eine Wandseite geschoben, die sich im geöffneten Zustand nicht mehr nutzen lässt. Bei hochwertigeren Einbauten schiebt sich die Tür in eine dafür speziell gefertigte Wand hinein und ist im offenen Zustand praktisch unsichtbar.

Der Aufbau von Innentüren

Zimmertüren können völlig verschieden sein, was ihren inneren Aufbau angeht. Und das ist auch gut so, denn je nach Funktion, die sie in einem Raum haben soll, muss sie unterschiedliche Dinge leisten. Generell sind Innentüren so aufgebaut, dass sie neben den beiden äußeren Oberflächen, den Decklagen, ein Innenleben haben, das sich Mittellage nennt.

Innentür mit Wabenkern

Zwischen den beiden Decklagen einer Türe, die in aller Regel aus Furnierholz bestehen, befindet sich ein Hohlraum, der von einer Wabenfüllung mit Pappe oder Karton ausgefüllt wird. Solche Türen sind leicht, stabil und vor allem kostengünstig. Aber Achtung: Durch den filigranen Innenkern kann es passieren, dass eine solche Tür zu Bruch geht und man sich schnell mit Möbelstücken, Händen oder Füßen im Inneren der Tür befindet.

Innentür mit Röhrenspansteg

Türen mit Röhrenspanstegen im Inneren sind ebenfalls beliebte Modelle. Sie eignen sich, wenn man nach einer stabileren Innentür sucht, die eine Schalldämmung mitbringt. In ihrem Inneren befinden gleichmäßig verteile Stege aus Röhrenspanplatten.

Innentür mit Röhrenspanplatte

Im Vergleich zu einer Innentür, die mit Röhrenspanstegen ausgefüllt ist, wird in dieser Mittellage eine Vollspanplatte eingesetzt, die Bohrungen in Röhrenform besitzt. Sie ist stabiler als die vorherige Tür und damit auch etwas teurer.

Vollspaninnentür

Im Inneren dieser Türform befindet sich eine volle Spanplatte. Durch ihre Stabilität verzieht sie sich kaum und ist dazu sehr robust. Die Mittellage bringt auch eine zusätzliche Schalldämmung mit.

Massivholztür

Der Begriff sagt bereits, was die Türen ausmacht. Hierbei handelt es sich um aus zu 100 Prozent Echtholz verarbeitete Türen. MDF-Platten oder ähnliche Materialien sind hier Tabu. Das offenporige Holz schafft ein gemütliches Klima im Haus, ist im täglichen Einsatz extrem robust und hat eine gute Schalldämmung. Klassiker unter den Weichhölzern sind Fichte und Kiefer. Ahorn, Buche oder Eiche kommen zum Einsatz, wenn man hochwertiges Hartholz einsetzen möchte.  

Schicht- oder stabverleimte Holzinnentüren

Schichtverleimte Türen haben eine Innenschicht, die sich durch verleimte Schichten aus Massivholz charakterisiert. Darauf lassen sich verschiedene Arten von Decklagen anbringen. Auch kleine Türen mit Fenstern sind möglich. Bei stabverleimten Holzinnentüren kommt in der Mittellage Echtholz zum Einsatz, das in Stäben miteinander verleimt wird – das allerdings ohne weitere Deckschicht.

​Wichtige Türarten

Holztüren

Türen aus Holz sind heute ohne Zweifel eines der beliebtesten Innentüren in der zeitgenössischen Architektur. Denn sie sind vielseitig und ein gleichzeitig gemütlicher und natürlicher Rohstoff. Dazu besitzt er hervorragende Dämmeigenschaften und ist unheimlich flexibel. Lässt man eine Holztür in ihrer ursprünglichen Farbe und lasiert sie nur, trägt die individuelle Maserung zu einem individuellen Look im Wohnraum bei. Beliebt sind hier Türen mit Rahmen oder Fensterelementen, die an den Landhausstil erinnern. Wer es lieber farbig möchte, kann sich an verschiedenen Lacken austoben. Weiße Holztüren sind allerdings nach wie vor der Klassiker.

Ganzglastüren

Diese Art der Innentür besteht aus einer türgroßen Scheibe, die gemäß der DIN-Norm 12150 aus Einscheiben-Sicherheitsglas bestehen muss. Solche Türen können sowohl Schall als auch Wärme separieren und sind für eine häufige Nutzung zugelassen. Optisch lässt sich eine solche Tür entweder mit Klarglas zum Durchschauen im Wohnraum integrieren. Wer mehr Privatsphäre möchte, wählt besser eine satinierte Scheibe, die mattiert ist, aber Licht durchlässt, oder in klarer und matter Oberfläche kombiniert – dem sogenannten Siebdruck. 

Vorteile:

- Lassen viel Licht hindurch

- Sind optimal für kleine Räume geeignet

- Wirken luftig

Nachteil:

- Muss häufig gereinigt werden.

- Bieten nur bedingt Privatsphäre

Sprossentür

Eine Sprossentür ist eine Innenraumtür, bei denen im Türblatt vertikal- und horizontal angebrachten Streben integriert sind. Diese werden durch Glasscheiben miteinander verbunden, sodass ein geschlossenes Türblatt entsteht. Aus welchem Material die Türen dabei bestehen, spielt keine Rolle. Das kann genauso Aluminium wie Kunststoff oder Holz sein. Je nach Material lässt sich aber eine gewisse Optik herausarbeiten. So passen Holz-Sprossentüren gut zum Landhausstil. Sprossentüren mit Aluminium erzeugen ein modernes, industrielles Flair im Wohnraum.

Vorteil: 

- gut für dunkle Räume 

- hochwertige Tür für Gestaltungen im Landhausstil

- verschiedene Glaseinsätze möglich (Milchglas, Ornamentglas etc.)

Nachteil: 

- bieten nur bedingt Privatsphäre

- ungeignet für Schlafzimmer, wo es bei Nacht dunkel sein soll

CPL-Türen

Sie sind eine moderne Türvariante und eine gute Alternative zu Echtholztüren. Sie weisen auf der Oberfläche eine Laminatbeschichtung auf und lassen sich deswegen in vielen Varianten im Haus einsetzen. CPL steht für Continuous Pressure Laminate – ein Verfahren, in dem mehrere Schichten Melaniminharz mit bedrucktem Dekorpapier unter sehr hohem Druck verpresst werden. So erhält die Oberfläche eine Härte, die den täglichen Gebrauch über viele Jahre hinweg bestehen kann und pflegeleicht ist. Ihr Kern besteht meistens aus einer Röhrenspaneinlag.

Vorteil: 

- günstiger als Echtholztüren

- lange Haltbarkeit 

- sehr robust im täglichen Gebrauch 

- kratzfest

Nachteil: 

- kein Beitrag zur klimafreundlichen Wohnweise wie beim Baustoff Holz 

- kein Originalholz

Türen mit Lackoberfläche

Egal, ob in Weiß oder farbig: Lacktüren sind eine robuste Lösung für Wohnräume. Die Innentür ist geprägt von einem mehrschichtigen Lack, der glatt, matt, glänzend oder sogar in 3D-Optik auf zwei MDF-Platten aufgetragen wird, welche die Decklagen bilden. Im Inneren befindet sich oft eine Röhrenspanplatte.

Vorteil: 

- passen zu vielen Raumgestaltungen

- zeitlos

- leichte Reinigung möglich

Nachteil: 

- im Familienalltag mit Kindern nicht pflegeleicht

- bei starker Beanspruchung nicht kratz- oder stoßfest

- nicht für Feuchträume oder Saunen geeignet

Innentür mit Glas

Eine schöne Alternative für dunklere Räume oder Bäder sind Türen mit Glaseinsätzen. Sie benötigen einen hochwertigen und stabilen Innenaufbau, der die Glasscheibe halten kann. Meistens kommen hier Türen mit Vollspanplatte oder Echtholz-Holztüren zum Einsatz.

Vorteil: 

- luftiges Erscheinungsbild

- flexible Gestaltung des Designs möglich

- gut für dunkle Räume oder Flure geeignet

- verschiedene Glaseinsätze möglich (satiniert, Milchglas, Ornamentglas)

Nachteil: 

- nicht für Schlafzimmer geeignet

- pflegenintensiv

Viele Inspirationen zu Türen findet ihr übrigens in unserer Bildergalerie. Ihr seid auf der Suche nach neuen Türen und braucht einen Profi, der euch berät? Dann schaut gerne in unsere Expertenliste.

Praktische Tipps, wie ihr eure Türprobleme selbst in den Griff bekommt, erfahrt ihr in unserem Ratgeber in unserem Magazin.

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